Blick aus dem Kreuzgang.
Blick aus dem Kreuzgang.

Unweit von den Ufern des Rheines liegt in Eltville das Kloster Eberbach. Falls Ihr schon mal den Film ‚Der Name der Rose‘ gesehen habt: viele Aufnahmen wurden dort gedreht. Einige Orte kann man während eines Besuches wiedererkennen. Davon unbesehen bietet das ehemalige Zisterzienser-Kloster einen faszinierenden Blick in das meist karge Leben der Mönche zu seiner Zeit.

Tipps wie immer am Ende des Artikels.

Das Kloster

Das Kloster wurde im Jahre 1136 von Zisterziensern im Rheingau gegründet. Seitdem erlebte es eine wechselvolle Geschichte. In einer Führung bekommt Ihr viele Infos dazu und werdet einmal durch die Klosteranlagen geführt.

Die schlichte, aber beeindruckende Basilika.
Die schlichte, aber beeindruckende Basilika.
Die kleine Säule an der Säule stammt aus "Der Name der Rose" - obendrauf steht im Film die Maria, die Adson von Melk anbetet. Und das Teil ist auch Pappmaché - klopft mal dran. :-)
Die kleine Säule an der Säule stammt aus „Der Name der Rose“ – obendrauf steht im Film die Maria, die Adson von Melk anbetet. Und das Teil ist auch Pappmaché – klopft mal dran. 🙂
Im Film "Der Name der Rose" das Skriptorium, eigentlich aber der Schlafsaal (Dormitorium) der Mönche.
Im Film „Der Name der Rose“ das Skriptorium, eigentlich aber der Schlafsaal (Dormitorium) der Mönche.
Und hier geht's in "Der Name der Rose" in das Labyrinth. Was tatsächlich dahinter steckt, lasst Ihr Euch in der Führung erzählen.
Und hier geht’s in „Der Name der Rose“ in das Labyrinth. Was tatsächlich dahinter steckt, lasst Ihr Euch in der Führung erzählen.
Viele Fuchsien schmücken einen Innenhof.
Viele Fuchsien schmücken einen Innenhof.
Tolle Farben!
Tolle Farben!

Wein ist Vergangenheit und Zukunft

Durch Weinanbau und -herstellung konnte das Kloster in der Vergangenheit einen Großteil seines Unterhalts bestreiten. Heute gehören die Weinberge dem Lande Hessen und bieten immer noch die Grundlage für leckere Tropfen.

Irgendwann wurden mal riesige Kelter hier in den Speisesaal gebracht. Sehr beeindruckend.
Irgendwann wurden mal riesige Kelter hier in den Speisesaal gebracht. Sehr beeindruckend.
Die roten Buchstaben stellen das Baujahr dieser Kelter mit römischen Ziffern dar. Wer errät's?
Die roten Buchstaben stellen das Baujahr dieser Kelter mit römischen Ziffern dar. Wer errät’s?
Die Fässe vor dieser Tür sind leer, die dahinter vermutlich nicht. Sehen zumindest toll aus!
Die Fässe vor dieser Tür sind leer, die dahinter vermutlich nicht. Sehen zumindest toll aus!

Das Museum

Im Museum gibt es neben weiteren Einblicken ins Klosterleben vor allem Details zu entdecken.

Ein uraltes neues Testament.
Ein uraltes neues Testament.
Faszinierende Details an einem Sekretär.
Faszinierende Details an einem Sekretär.
Ein tolles Stück!
Ein tolles Stück!
Ein Flechtbandfenster (Grisaille) von 1180. Es verzichtet explizit auf Farben und Figuren.
Ein Flechtbandfenster (Grisaille) von 1180. Es verzichtet explizit auf Farben und Figuren.
Das Modell eines Weinschiffs, mit dem der Klosterwein früher den Rhein langgeschippert wurde.
Das Modell eines Weinschiffs, mit dem der Klosterwein früher den Rhein langgeschippert wurde.
Ein Türschloss im späteren Speisezimmer (Refektorium).
Ein Türschloss im späteren Speisezimmer (Refektorium).
Sprechendes Wappen: "Kloster-auf-Eber-an-Bach" = Kloster Eberbach.
Sprechendes Wappen: „Kloster-auf-Eber-an-Bach“ = Kloster Eberbach.

Tipps

Die Herrentoilette an der Kasse lädt aufgrund historischen Baumaterials zum Kopfeinziehen ein

Vorsicht!
Vorsicht!

Im angeschlossenen Weinverkaufsraum gibt es einen exklusiven Riesling der klostereigenen Weingüter, den es nur hier zu erwerben gibt

Der Riesling mit dem "E"
Der Riesling mit dem „E“

Im Garten neben dem Kloster blüht und grünt es. Vielleicht entdeckt Ihr ja einen Schmetterling?

Im Klostergarten.
Im Klostergarten.

Details: Website des Klosters Eberbach

Unterwegs: Kloster Eberbach und der Name der Rose
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