Jetzt habe ich Euch lange genug auf die Folter gespannt – hier ist der diesjährige Kürbis mit einem Ruhrgebietsmotiv! Ich habe ihn diesmal dem Ende des deutschen Steinkohle-Bergbaus gewidmet.

Die Idee für das Motiv selbst findet Ihr in Essen-Kupferdreh, dort hat nämlich wer ein kleines Denkmal an Zeche Prinz Wilhelm errichtet. Ein Foto davon habe ich bearbeitet und etwas für die Schnitzerei modifiziert, dazu dann die Jahreszahl und das Schlägel&Eisen-Symbol auf den Kopf gepackt. Wer das noch nicht wusste: so werden stillgelegte Bergwerke symbolisiert.

Der Rest ist dann einiges an Detailarbeit: Kürbis aushöhlen, Motiv übertragen, die Durchbrüche ausschneiden und filigrane Arbeiten in den Kürbis schnitzen. Wie gefällt Euch das Motiv von diesem Jahr?

Meine Ruhrpott-Kürbisse der vergangenen Jahre:

Sehr gefreut hat mich auch das Medien-Echo zu den Kürbissen dieses Jahr!

  • So hat z.B. das Fernsehen SAT.1 NRW mein Kürbismotiv und eine kleine Geschichte in den Wetterbericht vom 30. Oktober gepackt (hier online noch einsehbar).
  • Kunstgebiet.Ruhr hat mich auf Facebook und Instagram gefeatured.
  • Besonders geehrt hat mich ein eigener Beitrag im Whatsapp-Bergbaucountdown des WDR. „Tschüss Kumpel! Die letzten 100 Tage Bergbau“. Tag 51/100 ist nun meiner! Hier findet Ihr den Beitrag noch im Archiv.
  • Und bereits bevor das Motiv feststand, hat Anika Hegmans von der WAZ/NRZ Mülheim einen ganz wunderbaren Artikel über mich und diesen Blog geschrieben. Lieben Dank dafür!

Ich denke, dass soviel Zuspruch natürlich auch im nächsten Jahr 2019 wieder zu einem Ruhrgebietskürbis führt. Was wohl dann das Motiv sein wird? Ihr könnt ja schon mal Vorschläge machen…

Ruhrgebietskürbis 2018 – zum Ende des Steinkohle-Bergbaus in Deutschland
Markiert in:                     

2 Gedanken zu „Ruhrgebietskürbis 2018 – zum Ende des Steinkohle-Bergbaus in Deutschland

  • 20. Januar 2019 um 13:08
    Permalink

    Wahnsinn!
    Toll, dass ich über Deinen Blog gestolpert bin. Die Bedeutung vom umgedrehten Schlägel&Eisen kannte ich bislang nicht.
    Kurzum: ein grandioser Kürbis!!!

    Antworten
    • 20. Januar 2019 um 13:41
      Permalink

      Hallo Wera, es freut mich, dass Dir Blog und Kürbis so gut gefallen. Natürlich lese ich gern in Deinen Kanälen weiter mit!

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

×SaveYourInternet

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse. Leider steht unser Service heute nicht zur Verfügung. Wir protestieren gemeinsam mit der Autorenschaft der Wikipedia gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die im Parlament der Europäischen Union Ende März verabschiedet werden soll und schalten unsere Seite für 24 Stunden ab.

Monatelang haben EU-Kommission, EU-Parlament und der EU-Rat im sogenannten Trilog hinter verschlossenen Türen an einem neuen EU-Urheberrecht gearbeitet. Im Kern geht es darum, die finanziellen Interessen der großen Medienkonzerne gegenüber Betreibern von Internetplattformen durchzusetzen.

Ausgetragen wird dieser Konflikt auf den Rücken der Internetnutzer und Kreativen. Diese müssen nach dem aktuellen Entwurf mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Das freie Internet, wie wir es kennen, könnte zu einem „Filternet“ verkommen, in dem Plattformbetreiber darüber entscheiden müssen, was wir schreiben, hochladen und sehen dürfen. Denn das geplante Gesetz schreibt Internetseiten und Apps vor, dass sie hochgeladenen Inhalte präventiv auf Urheberrechtsverletzungen prüfen müssen. Selbst kleinere Unternehmen müssten demnach fehleranfällige, teure und technisch unausgereifte Uploadfilter einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht einzuhalten (Artikel 11).

Wenn Sie unsere Kritik an der geplanten Urheberrechtsreform teilen, werden Sie aktiv: